Marlborough

Marlborough

Ein Stück Himmel auf Erden

Mit ihren saftig grünen Bergen und Tälern, dem kristallklaren Wasser und den geradezu sonderbaren Tier- und Pflanzenarten gleicht die Region Marlborough einem kleinen Paradies.


Schon früher konnten sich erschöpfte Reisende an den reichen Nahrungsvorkommen stärken und in den Buchten Schutz vor der gewaltigen Kraft des Meeres suchen. Und noch heute lockt die Region mit ihrem vielfältigen Terrain.
Das Landesinnere besticht durch eine anspruchsvolle Gebirgslandschaft. Sowohl die Richmond Range im Norden als auch die Ausläufer der Kaikoura-Gebirgszüge im Süden locken mit Freizeitmöglichkeiten verschiedenster Art.
Im Norden der Region befindet sich das wohl bekannteste Markenzeichen Marlboroughs, die Marlborough Sounds. Das Gebiet ist einzigartig in seiner Beschaffenheit und Habitat einer artenreichen Flora und Fauna. Touristen aus aller Welt strömen hier her, um sich vom unvergleichlichen Charme der Sounds bezaubern zu lassen.
Da ist es nicht verwunderlich, dass der Großteil der Bevölkerung Marlboroughs im Norden angesiedelt ist. Das gilt auch für die Städte Picton und Blenheim, wo Kulturliebhaber voll auf ihre Kosten kommen. Denn neben Bootstouren, Wanderwegen und ruhigen Badeorten beeindruckt die Region Marlborough auch mit ihrer Jahrhunderte alten Geschichte und ihren künstlerisch begabten Bewohnern.
Von den westlichen Bergen bis zur Nordküste, schlängelt sich der Wairau River, dessen fruchtbares Flussdelta vor allem als Zentrum des neuseeländischen Weinanbaus bekannt ist. Die 65 Weingüter, 290 Weinbauern und die 4.000 ha Land, die ausschließlich dem Weinanbau zugedacht sind, sorgen für ein reichhaltiges Angebot an renommierten Weinen. Hierzu zählen der Sauvignon Blanc, der Chardonnay, der Pinot Noir und der Pinot Gris. Doch nicht nur mit Wein, sondern auch mit weiteren hochwertigen Produkten wie Craft Beer, Olivenöl, Muscheln und anderen Meeresfrüchten steht Marlborough weltweit hoch im Kurs. Mit Stolz und Genuss feiert Marlborough daher alljährlich im Februar das Wine & Food Festival.

Geschichte

Die Geschichte Marlboroughs beginnt im 13. Jahrhundert, als die Maori von der Nordinsel zur Südinsel wanderten, um dort vereinzelt Siedlungen zu errichten, doch erst mit der Landung der Europäer im 18. Jahrhundert begann das Interesse für Marlborough zu wachsen. Die Entdecker Cook und d‘Urville nutzten die Marlborough Sounds als Basislager, um die Südinsel und die gefährlichen Wasserstraßen zwischen dieser und der Nordinsel zu kartographieren. Auf diesen Erkundungstouren gab es immer wieder friedliche Zusammentreffen mit den dort ansässigen Maori-Stämmen; viele europäische Siedler strömten in die Region in der Hoffnung, hier ein besseres Leben aufbauen zu können.
Ende des 18. Jahrhunderts boomte besonders der Walfang – über 100 Jahre lang wurden die Wale in der Cook Strait geschlachtet und vermarktet. Walfänger aus aller Welt errichteten ihre Walfangstationen auf den Inseln und in den Buchten der Marlborough Sounds, um schnellstmöglich zu diesen Jagdgründen zu gelangen. Jedoch gab es mit den Jahren immer weniger Wale, sodass 1978 der Walfang in den neuseeländischen Gewässern gesetzlich verboten wurde. Mit dem Beginn des Weinanbaus wurde in Marlborough bereits 1973 der Walfang als Wirtschaftszweig völlig ersetzt. Dieser Erfolg ist noch heute zu spüren, denn die Region ist nach wie vor für ihre gute Wein- und Esskultur bekannt.

Marlborough Sounds (NZ834)

Die Marlborough Sounds erstrecken sich von der Tasman Bay bis zur Cloudy Bay über ein Gebiet von circa 4.000 km². Einst war dieses Gebiet ein von vielen Flüssen durchzogener Teil des Festlandes, das nun, größtenteils vom Meer verschluckt, zu einer zerklüfteten Küstenlandschaft geworden ist, die mit ihren versteckten Buchten, zauberhaften Sandstränden und zahlreichen Inseln zum Erholen einlädt.

Rund um die drei größten Sounds, Queen Charlotte Sound, Kenepuru Sound und Pelorus Sound, gibt es viele kleine Inseln zu entdecken. Die meisten dieser Inseln sind kaum oder gar nicht besiedelt, sodass die heimischen Tier- und Pflanzenarten ungestört wachsen und gedeihen können. Touristen haben die Möglichkeit, in den über 50 Reservaten diese Artenvielfalt zu genießen.
Städte wie Havelock und Picton bieten verschiedene Bootstouren, auf denen die Inseln und Gewässer erkundet werden können. Eine Kanutour durch die Sounds auf eigene Faust kann von einer Halbtages- bis zur Mehrtagestour individuell geplant werden; unser Tourenvorschlag ist auf 4 – 5 Std. ausgelegt. Höher hinaus, dafür per pedes, geht es bei der Erklimmung des Mount Stokes, dem mit 1.203 m höchsten Punkt der Sounds, der wunderbare Aussichten über die Insellandschaft bietet. Mit etwas Zeit im Gepäck kann von der Ship Cove aus auf dem berühmten Queen Charlotte Track ein ganz besonderes Stück der Sounds per Rad oder zu Fuß erwandert werden.
Sowohl auf dem Festland als auch auf den Inseln gibt es ein breitgefächertes Spektrum an Übernachtungsmöglichkeiten, wovon einige vom DOC angeboten werden.
Um vor Ort weitere Informationen zu erhalten, stehen das Picton DOC Office (14 Auckland St), die i-SITES in Picton (The Foreshore) und Blenheim (8 Sinclair St) und das in der Stadtregion Nelson befindliche Nelson Visitor Centre (79 Trafalgar St) zur Verfügung.

Die Sounds und ihre Legenden

Um die Entstehung der Sounds ranken sich zwei Legenden der Maori. Die eine Legende besagt, dass die Sounds durch die Hand des polynesischen Entdeckers Kupe entstanden sind, der gegen einen riesigen Oktopus kämpfen musste und sich dabei Hilfe suchend an der Südinsel festgehalten hat. Der anderen Legende nach bilden die Sounds den zersplitterten Bug vom Kanu des mythischen maorischen Entdeckers und Halbgottes Maui, dessen Brüder das Kanu mutwillig kentern ließen.

Flora und Fauna

Dank der geografischen und klimatischen Begebenheiten zeigen sich die Sounds als Paradies für wundersame Tier- und Pflanzenarten. Sie sind übersät mit unberührten Urwäldern, deren Hauptbestandteil einheimische Arten sind, wie die Rimu-Harzeibe und die Nikau-Palme. Bei ausgelassenen Spaziergängen kann man sich am Farbenspiel der Orchideen laben und dem fröhlichen Gezwitscher des Tui, des Glockenschwatzvogels und anderer exotischer Vögel lauschen. Im klaren Gewässer, das die Inseln umgibt, tummelt sich ein reichhaltiges Angebot an Fischen, die sowohl Angler als auch Orkas, Delfine und Robben anlocken.

Arapawa Island

Die etwa 75 km² große Insel Arapawa Island diente zwischen 1820 und 1960 als Stützpunkt für den Walfang. Die damals größte Walfangstation befand sich an der Ostküste Arapawas und wurde von der Familie Perano geleitet. Mittlerweile hat man diese Gebäude zu schönen Ferienhäusern umgebaut.
Das Highlight der Insel sind die Arapawa Seafarms, wo seltene Muschelperlen gezüchtet und zu einzigartigen Schmuckstücken verarbeitet werden.

d’Urville Island

Tosende Wasserfälle, kristallklares Wasser und eine beeindruckende Glühwürmchenpopulation tragen zum Gesamtbild der natürlich-schönen Insel bei. Mit traditionellen, aber komfortablen Bungalows lädt das Wilderness Resort zum längeren Verweilen ein. Die Insel ist 150 km² groß und wurde nach ihrem Entdecker Jules Dumont d’Urville benannt, der 1827 von hier aus den gefährlichen French Pass erkundet hat.

Ship Cove

Ship Cove ist eine kleine Bucht und Ausgangspunkt des berühmten Queen Charlotte Track, einer 70 km-Wanderung entlang der bewaldeten Ufer der Sounds.
Reich an Holz, frischem Wasser und großen Fischvorkommen diente Ship Cove 1770 bis 1777 dem Entdecker Captain James Cook als Basislager für seine Expeditionen. Hier hat Cook angeblich auch Cooks Scurvy Grass entdeckt, ein Pflanze, welche die Seemannskrankheit Skorbut heilen kann.

Maud Island

Eine Besonderheit unter den Inseln ist das Forschungsreservat Maud Island. Auf dieser Insel gibt es keine natürlichen Fressfeinde, sodass bereits einige seltene und vom Aussterben bedrohte Tierarten neu etabliert werden konnten. Deswegen darf man die Insel auch nur mit einer Genehmigung vom DOC betreten.

Picton

Die Hafenstadt Picton, von den Maori auch Waitohi genannt, liegt am südlichen Ende des Queen Charlotte Sound. Mit mehr als 4.000 Einwohnern gehört sie zu den größten Städten Marlboroughs. Zudem ist sie der Hauptknotenpunkt für den Tourismus auf der Südinsel: zahlreiche Fähren verbinden hier die Nordinsel mit der Südinsel und Verkehrsadern wie der SH 1 und die South Island Main Trunk Railway ermöglichen von Picton aus ein einfaches und komfortables Erkunden der Südinsel.
Wer in Picton verweilen und auf Entdeckungstour gehen möchte, kann in den Museen Wissenswertes über Stadt und Umgebung erfahren oder in den urigen kleinen Cafés und Restaurants typische Gerichte der neuseeländischen Küche genießen.
In unmittelbarer Nähe zu den Anlegestellen der Fähren und Wassertaxis warten die i-SITE (The Foreshore) und das DOC Office (14 Auckland St) darauf, Sie mit umfassenden Informationen zu versorgen.

National Whale Centre

Wale und Walfang sind markante Punkte in der Geschichte und Gegenwart Neuseelands. Man findet daher diverse Museen, die sich auch dem Thema Walfang widmen. Seit 2014 gibt es mit dem National Whale Center (London Quay) nun eines, dass sich ausschließlich mit den großen Meeressäugern befasst.

Picton Heritage & Whaling Museum

Wer sich für die Geschichte der Marlborough Sounds und der Stadt Picton interessiert, kommt im Heritage & Whaling Museum (9 London Quay) voll auf seine Kosten. Mit bis zu 2.000 Ausstellungsstücken zu den Themen Maori, Walfang, maritime Geschichte und dem Leben der frühen Siedler zieht das 50 Jahre alte Museum wissensdurstige Touristen in seinen Bann.

Edwin Fox Maritime Museum

Im Hafen von Picton liegt eines der ältesten Schiffe der Welt vor Anker, die Edwin Fox. Die Edwin Fox Society (Dunbar Wharf, Picton Foreshore) kümmert sich um die Instandhaltung des Schiffes und gewährt Ihnen Einblicke in das Schiff und dessen bewegte Reise um die Welt.

Naturetours Wildlife Centre

Wollen Sie einmal mit Delfinen in freier Wildbahn schwimmen? Das Naturetours Wildlife Centre (1 Wellington St) macht dieses einmalige Erlebnis möglich – um nur eine seiner vielen interessanten Touren zu erwähnen.
Mit ihrer Sondergenehmigung dürfen die Guides Kleingruppen dorthin fahren, wo sich die Tümmler tummeln. Wer sich nicht zu ihnen ins Wasser wagt, kann sich vom Boot aus über ihre unterhaltsamen Kunststücke amüsieren.

Beachcomber Fun Cruises

Wer die Marlborough Sounds auf ganz andere Art kennenlernen will, sollte sich an Beachcomber Fun Cruises (Ecke London Quay/Wellington St) am Hafen von Picton wenden. Das Angebot ist vielfältig.
Begleiten Sie z.B. auf dem Magic Mail Run den Marlborough Sounds Postboten bei der Arbeit und lernen Sie dabei die abgelegensten Wohnorte der Sounds kennen. Auch reichlich Interessantes über das Leben der Menschen heute und früher ist auf dem Mailboat zu erfahren.

EcoWorld Aquarium

Nur wenige Meter vom Terminal der InterIsland Ferry entfernt, liegt das vergleichsweise kleine EcoWorld Aquarium (Dunbar Wharf, Picton Foreshore).
Besucher haben hier die Möglichkeit, einige landestypische Vögel, Reptilien und Fische hautnah zu erleben.


Blenheim

Inmitten des saftigen Wairau-Deltas liegt die Hauptstadt Marlboroughs, Blenheim. Mit über 25.000 Einwohnern ist sie Marlboroughs bevölkerungsreichste Stadt. Ihren Namen verdankt sie der Schlacht bei Höchstädt (engl. Battle of Blenheim) im Spanischen Erbfolgekrieg 1704. In dieser Schlacht haben die Truppen von John Churchill, dem 1. Duke of Marlborough, den Sieg über die französischen und bayerischen Truppen errungen.
Blenheim ist ein Mekka für Gourmets: in den unzähligen Restaurants in und um Blenheim herum werden liebevoll zubereitete Speisen gereicht, deren Geschmack durch die Weine der umliegenden Weingüter abgerundet wird. Die i-SITE (8 Sinclair St) steht Ihnen vor Ort mit persönlicher Beratung und weiteren abwechslungsreichen Tourenangeboten zur Seite.

Seymore Square

In unmittelbarer Nähe von Blenheims Stadtzentrum befindet sich der Seymore Square, eine kleine grüne Oase inmitten der asphaltierten Stadt. Der gepflegte Rasen und die bunten Blumenbeete laden zum Picknicken und Entspannen ein. Während bei Tage die saftigen Farben der Natur beeindrucken, fasziniert bei Nacht das Farbspiel des Gedenkbrunnens.
Im Zentrum des Parks steht der historische, 15 m hohe Uhrturm, dessen zauberhaftes Glockenspiel jede Viertelstunde erklingt.

Millenium Public Art Gallery

Das Kunstmuseum The Millenium Art Gallery (Ecke Seymour St/Alferd St) befindet sich direkt gegenüber des Seymor Square.
Neben bekannten Künstlern aus aller Welt spezialisiert sich das Museum besonders auf die Kunstwerke der hiesigen Künstler. Mit regelmäßig wechselnden Ausstellungen bietet das Museum einen Einblick in das breitgefächerte Angebot an Kunstwerken wie Schnitzereien, Steinskulpturen, Fotografien und Zeichnungen.

Artisan Market

Jeden Samstag findet in Blenheim ein Markt der besonderen Art statt, der Marlborough Artisan Market (32 Wynen St). Hier bieten lokale Künstler und kleinere Manufakturen ihre handgefertigten Kunstwerke zum Verkauf an. Das Angebot reicht von Fotografien und Gemälden bis hin zu Schmuck und lokalen Köstlichkeiten.

Omaka Aviation Heritage Centre

Im Omaka Aviation Heritage Centre (79 Aerodrome Rd) kann man die ältesten Flugzeuge der Welt bestaunen, beispielsweise präsentiert mit Artefakten und Szenen aus dem 1. und 2. Weltkrieg. Für den absoluten Kick sorgen Rundflüge in antiken Doppeldecker-Flugzeugen und das jährliche Action-Spektakel „Classic Fighters“.

Marlborough Museum und Brayshaw Heritage Park

Nur 6 Autominuten vom Blenheimer Stadtzentrum entfernt liegt der große Brayshaw Heritage Park (Arthur Baker Place), eine große Anlage, auf der verschiedene Organisationen ihr Wissen und ihre Werke gerne mit Besuchern teilen. Oldtimer, historische Farmgeräte und auch das Marlborough Museum gewähren hier Einblicke in die Geschichte Marlboroughs. Highlight des Parks ist Beavertown, ein Nachbau von Blenheim wie es zu Zeiten der ersten europäischen Siedler war.

Hunter’s Wines

Hunter’s Wines (603 Rapaura Rd), das vor 30 Jahren etablierte Weingut der Familie Hunter, ist besonders bekannt für seinen preisgekrönten Garten, der mit saftig grünen Wiesen, Bäumen und exotischen Palmen zum Verweilen einlädt. Das jährlich im November stattfindende Hunter‘s Garden Festival wird von eben dieser Familie Hunter gesponsert. In den sechs Tagen des Festivals gibt es Führungen durch die schönsten Gärten und einen Markt, auf dem man alles rund um das Thema Garten kaufen kann.

Brancott Estate

Das bekannteste und größte Weingut Marlboroughs ist die Brancott Estate (180 Brancott Rd, R.D.2), die nur 15 Autominuten von Blenheims Zentrum entfernt ist. Der Brancott Estate (ehemals: Montana Wines) ist es zu verdanken, dass der Süden Marlboroughs überhaupt als Weinanbaugebiet entdeckt wurde. Denn trotz der irrtümlichen Vermutung, dass der Landstrich für den Weinanbau nicht zuträglich sei, wagte Brancott Estate den riskanten Schritt, dennoch dort anzubauen – und das mit Erfolg. Neben Weinverkostungen und Führungen auf dem Weingut ist die Brancott Estate auch der Hauptveranstaltungsort des alljährlichen Wine & Food Festival.

Auf Erkundungstour im Landesinneren

Mount Richmond Forest Park und die Red Hills

Wer anspruchsvollere Wanderwege mit einem gewissen Maß an Steigung bevorzugt, sollte einen Abstecher zu den Richmond Ranges machen. Dort, im Herzen der Gebirgsregion, liegt der Mount Richmond Forest Park, der ein großes Wanderwegenetz mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden anzubieten hat.
Im Südwesten des Mount Richmond Forest Park sind die Red Hills besonders beeindruckend. Mit ihrer kargen Landschaft und ihrer rostroten Farbe stellen sie einen eindrucksvollen Kontrast zu der sonst so grünen Region dar. Der Gesteinsboden der Red Hills ist stark magnesiumhaltig, dies verursacht die rote Färbung und macht es der Vegetation unmöglich, hier Wurzeln zu schlagen.

Pine Valley Outdoor Centre

Am südlichen Rand des Mount Richmond Forest Park liegt das Pine Valley Outdoor Centre (Ecke Pine Valley Rd/Northbank Rd). Das 12.000 m² große Gelände bietet viele Möglichkeiten, mit Kindern auf Entdeckungsreise zu gehen. Es gibt einen Abenteuerspielplatz, verschiedene Übernachtungsmöglichkeiten (Keruru, Fantail Cottage etc.), man kann Gold schürfen und Tages- oder Nachtwanderungen machen. Gruppen haben die Möglichkeit, das Gelände zu mieten. Wenn es gerade nicht vermietet ist, können auch Tagesbesucher auf das vielfältige Abenteuerangebot zurückgreifen.

Art and Crafts Trail

Neuseeland ist bekannt für seine einzigartigen Künstler und Manufakturen. Mit dem Art and Crafts Trail bekommen Kunstfreunde die Möglichkeit, Museen und private Galerien von kleinen, einheimischen Künstlern zu besuchen. Auch in Picton und Blenheim gibt es diese besondere Art der Entdeckungsreise. 22 lokale Künstler öffnen hier die Tore zu ihren Ateliers und begeistern Touristen mit ihren individuellen Kunstwerken.

Lake Grassmere

Pinke Tümpel, weiße Berge – dies wirkt wie die Beschreibung eines abstrakten Gemäldes, jedoch handelt es sich hierbei um den Lake Grassmere, die einzige Salzgewinnungsanlage Neuseelands. Seit 1943 hat man sich die guten klimatischen Bedingungen dieses Küstenabschnitts – geringer Niederschlag und warme Winde – zu Nutze gemacht und kleine Salzgärten angelegt. Seitdem wird hier kontinuierlich Salz gewonnen.

Dies ist ein Beitrag aus dem Reiseführer Neuseeland live

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